Sunrise Avenue!!
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,,Out of my life, out of my mind, out of the tears we can’t deny...“ – den Refrain des Songs „Fairytale gone bad“ kriegt man nur schwer wieder aus dem Ohr. Die Band, die ihn dort rein und in die Charts gebracht hat, heißt „Sunrise Avenue“ und kommt aus Finnland. Wir haben uns mit Sänger Samu Haber unterhalten.

Ich war gerade mit einer Freundin in Urlaub, die fünfmal am Tag euer Album “On the Way to Wonderland” gehört hat.

Samu: Echt? Sie muss einen wirklich guten Musikgeschmack haben. (lacht)

Ja. Ich mag eure Songs auch, aber nach einer Woche war es dann doch ein bisschen viel. Kannst du eure Lieder im Moment selbst noch hören?

Samu: Klar, ich habe sie sogar auf meinem iPod. Natürlich höre ich sie jetzt, wo wir so oft damit auftreten, eher nicht. Aber wenn im Radio einer unserer Songs läuft, drehe ich manchmal auch lauter.

Ich habe gelesen, du hast dir eure Songtitel „Choose to be me“ und „Forever yours“ auf die Arme tätowieren lassen. Warum?

Samu: “Choose to be me” ist ein Song darüber, wie ich beschloss, all meine Jobs zu kündigen und die Zeit stattdessen für die Band zu nutzen – ich beschloss, einfach ich selbst zu sein. Damals habe ich mir vorgenommen, dass ich mir, wenn wir jemals einen Plattenvertrag kriegen, „Choose to be me“ auf den Arm tätowieren lasse. Glücklicherweise ist es so gekommen. „Forever yours“ war für jemand Bestimmtes gedacht, aber dann... Manchmal gehen Märchen eben schlecht aus – „Fairytales go bad“. „Forever yours“ war für dieses bestimmte Mädchen. Aber na ja.

Tut es dir jetzt leid, dass du das Tattoo hast machen lassen?

Samu: Nein, kein bisschen. Du solltest nie etwas bereuen, solange du es von Herzen getan hast. Und „Forever yours“ ist ein toller Song. Ich mag ihn sehr. Ironie des Schicksals.

Als ich gehört habe, dass du dir die Songtitel hast tätowieren lassen, habe ich für einen Moment gedacht, du planst eine sehr kurze Karriere: Schließlich ist ja für künftige Lieder nicht mehr viel Platz...

Samu: Ja, wahrscheinlich kriege ich ein Körperdouble für das nächste Album. Nein, ernsthaft: Ich werde mir vermutlich keine weiteren Songtitel tätowieren lassen. Das wäre ja auch ein bisschen albern, oder?

Vermutlich. Stimmt es, dass du mit deiner Band „Sunrise Avenue“ hundert Plattenlabels und Produzenten persönlich besucht hast, und keiner von denen wollte euch unter Vertrag nehmen?

Samu: Nein – es waren 102. Ansonsten stimmt es. Das war schon der Wahnsinn. Aber wenn du von der Musik leben willst, dann brauchst du eine große Plattenfirma. Das haben wir schon ganz am Anfang kapiert, und beschlossen gleich hinter einem Plattenvertrag herzujagen. Zu Beginn waren wir musikalisch noch nicht so weit, aber nach dem 50. oder 60. Besuch hätten es die Plattenfirmen eigentlich schnallen müssen. Aber wahrscheinlich waren sie da schon genervt von uns. Es war ein langer Kampf.

Was haben die Labels und Produzenten denn damals zu euch gesagt?

Samu: Zu der Zeit, vor tewa drei Jahren, gab es gerade diesen Gothic-Trend mit finnischen Bands wie HIM, The Rasmus und Nightwish. Deshalb sagten die meisten, wir sollten mysteriöser sein, mehr Make up tragen und schwarze Jeans. Vielleicht sahen sie keine Zielgruppe für unsere Musik. Manche mochten die Songs nicht, andere mochten mich nicht – was ich verstehen kann. Manchmal glaube ich nämlich, dass ich der Größte von allen bin. Aber wenn du vorankommen willst, kannst du nicht mit dem Hut in der Hand ankommen und fragen, ob die Leute dir etwas geben. Du musst dir nehmen, was du haben möchtest.

Habt ihr die Labels von damals schon besucht, um ihnen euer Platinalbum zu zeigen?

Samu: Ich muss die Labels nicht besuchen, damit sie das mitbekommen. Da gab es damals diesen Typen, der zu mir sagte: „Ganz ehrlich Samu, das mit eurer Musik wird nichts.“ Diese Worte wiederholen wir jetzt manchmal für uns, wenn wir zum Beispiel in Zürich sitzen und gerade richtig nett zu Abend essen – mit Tiziano Ferro oder so. Aber diese Typen bei den Labels haben eben einfach ihren Job gemacht, und wahrscheinlich haben sie ohnehin schon Ärger mit ihren Chefs, weil sie uns nicht unter Vertrag genommen haben. Es ist also nicht unsere Aufgabe gemein zu ihnen zu sein.

Was war denn der seltsamste Vorschlag, den euch ein Musiklabel je gemacht hat?

Samu: Ich glaube, der kam von einem der wirklich großen Label. Ich werde den Namen jetzt nicht verraten, aber er beginnt mit einem „W“... Die sagten jedenfalls: Okay, eure Musik ist in Ordnung, aber was der Markt gerade wirklich braucht, ist eine Boyband. Sowas wie die Backstreet Boys. Ich habe denen dann geantwortet: Okay, ihr habt eure Probleme, und wir haben unsere. Ich will nicht einfach irgendein Star werden. Ich will die Sache hier mit dieser Band durchziehen und mit dieser Art von Musik. Also macht’s gut.

Womit habt ihr denn euren Lebensunterhalt verdient, während ihr auf euren Plattenvertrag gewartet habt?

Samu: Das ist eine sehr gute Frage. Ich zahle immer noch die Kreditkartenrechnungen von damals ab. Wir hatten alle irgendwelche „survival jobs“. Ich habe zum Beispiel in irgendwelchen Büros gearbeitet. Aber ich kann echt nicht jeden Tag ins Büro gehen, dafür bin ich nicht der Typ.

Irgendwo habe ich gelesen, dass euer Produzent Jukka Backlund sein Haus verkauft hat, um euer Album mit euch aufnehmen zu können.

Samu: Nein, das war nicht unser Produzent, das war ein Freund, der sich unsere Auftritte ansah. Wir hatten keinen Vertrag als wir begannen das Album aufzunehmen, und man braucht Geld, um das Studio zu bezahlen. Wir wären auf halbem Weg pleite gewesen. Also machten wir einen Business-Plan, schrieben auf, wieviel Geld wir brauchen würden, und zeigten das ein paar Leuten. Und dieser Typ sagte, er glaube zwar nicht, dass er damit Geld machen könne, aber es werde sicher ein Höllenspaß. (lacht)

Er war also einfach nur ein Fan der Band?

Samu: Ja. Ich kenne ihn seit fünf oder sechs Jahren, er kam zu beinahe jedem unserer Auftritte. Ehrlich gesagt, war ich mit ihm im Fitness-Studio als ich ihm den Business-Plan präsentiert habe. Vielleicht war er zu erschöpft, um zu realisieren, was er da tut.

Naja, ich denke, ihr werdet ihm sein Geld bald zurückgeben können...

Samu: Ja, ich denke, er wird schon klarkommen. (lacht)

Aber das Jukka Backlund euer Produzent ist, das stimmt? Und, dass er bei euch Keyboard spielt?

Samu: Ja.

Ist das nicht irgendwie seltsam, wenn der Produzent in der Band Keyboard spielt?

Samu: Nein. Als „On the Way to Wonderland“ fertig war, ging alles ziemnlich schnell. Auf dem Album war viel Keyboard dabei und wir standen vor der Wahl, es aus der Konserve einspielen zu lassen oder jemanden mit auf die Bühne zu holen. Und da Jukka die Songs mit uns produziert hatte, war es für uns ganz normal ihn mitzunehmen. Ich denke, es ist kein Problem, dass er produziert und Bandmitglied ist. Er wird sogar auf unsere Poster kommen, der Glückspilz.

Dein Vater stammt aus Deutschland. Hat er dir ein bisschen Deutsch beigebracht?

Samu: Nein, nicht wirklich. Er und seine Familie kamen 1949 oder 1950 oder so nach Finnland. Sie mussten Finnisch lernen und haben dann irgendwann aufgehört deutsch zu sprechen. Aber ich verstehe viel.

Kannst du denn auch etwas sagen?

Samu: Ja, kann ich. Nach dem Essen sagt man (spricht jetzt Deutsch): „Ich habe Gemüse gegessen.”

Naja, vielleicht für den Fall, dass man das getan hat...

Samu: Ich sage es einfach jedes Mal, weil man sowieso immer Gemüse essen soll.

Gibt es einen Unterschied zwischen euren deutschen und euren finnischen Fans?

Samu: Wir haben in Finnland nicht diese Star-Kultur. Die deutschen Fans sind wahrscheinlich eher an große Shows gewöhnt, und sie sind ein bisschen fanatischer.

Ist es denn okay für dich, wenn sie euretwegen kreischen?

Samu: Wir sind ja nicht Tokio Hotel. Das passiert also nicht so oft. In Köln sind sie allerdings hinter uns hergerannt und haben mit Teddybären und solchen Dingen geworfen. Sowas ist natürlich manchmal anstrengend. Aber auf der anderen Seite wird für uns gerade ein Traum wahr. Man kann nunmal nicht erfolgreich sein und gar nichts von den Schattenseiten abkriegen.

 

Sunrise Avenue

Finnland schmeißt uns mal wieder was Neues auf den deutschen Markt. Nach HIM, The Rasmus und Lordi folgen nun allerdings ausnahmsweise mal poppigere Töne. Sunrise Avenue wollen beweisen, dass es im hohen Norden nicht nur düster zugeht und sicherten sich mit Ihrer ersten Single „Fairytale gone bad“ gleich einen Platz in den deutschen Charts und werden bei diversen Musiksendern bereits rauf und runter gespielt. Da deren Zielgruppe allerdings momentan ja doch eher bei jüngerem Publikum angesiedelt ist, wurden die Jungs gleich mit auf die running order von „the dome“ gesetzt. Ob Sie das als Kompliment ansehen, erfahre ich bei einem äußerst spaßigen Interview mit den Jungs…

Tach auch! Eines vorweg: um ehrlich zu sein, kannte ich Euch bis gestern noch gar nicht…

Samu: Oooh, wie kannst Du so was nur sagen?!?! (grinst)

Naja, ich will ja ehrlich sein und falls ich mich auf falsche Infos stützen sollte, die ich in der kurzen Zeit evtl. durcheinandergewirbelt habe, unterbrecht mich bitte sofort!

Samu: Klar, kein Problem….es gibt ja noch so viele Menschen, die uns nicht kennen. Wenigstens bist Du ehrlich, das ist gut!

Also, ich habe gelesen, dass ihr Euer Demotape an 102 Produzenten geschickt habt….

Samu: …na, eigentlich waren es sogar so an die 1000 Mal, dass wir es verschickt haben, aber 102 Mal sind wir persönlich bei schwedischen und finnischen Plattenfirmen reingelaufen und haben immer wieder an die Tür geklopft…

Ok, das ist ne Menge….aber woher habt Ihr die Kraft genommen, es immer wieder zu versuchen und nicht aufzugeben?

Samu: Nunja, wir machen das Ganze hier ja nicht nur, weil wir unbedingt berühmt sein wollen. Wir machen das, weil wir es wirklich, wirklich machen wollen! Unsere Songs spielen, als Band zusammen sein und durch die Gegend reisen. Denn als wir begonnen haben, sind wir immer nur ca. 5km zum Veranstaltungsort gefahren….oder auch mal 18km. Das war schon cool, weil wir da schon Fans hatten, die uns überall hin begleitet haben. Aber wir haben irgendwann realisiert, dass wir, wenn wir wirklich von unsere Musik leben wollen, nun mal einen Plattenvertrag brauchen. Und wir wollten ja auch mal außerhalb von Finnland auftreten. Also haben wir einfach jeden Gig gespielt, der sich angeboten hat und zwischendrin die Plattenfirmen aufgesucht und uns deren wirklich doofe und langweilige Kommentare über unsere Musik angehört….

Langweilige Kommentare?

Samu: Naja, ok am Anfang hatten Sie ja recht, da waren wir noch nicht so weit. Aber ich denke die letzten 40 hatten wirklich unrecht! Janne: na, vielleicht auch nur die letzten vier… Samu: ok….die letzten zwei (lacht)

Naja, aber inzwischen ist Euer Album „On the way to wonderland“ ja extrem erfolgreich in Finnland, immerhin habt Ihr bereits Gold eingeheimst! Was denkt Ihr, warum Ihr so erfolgreich seid?

Samu: Ich denke, es liegt daran, dass wir etwas machen, was ein bisschen neu ist. Unsere Songs sind nichts Besonderes, da gibt’s so viel was nach Schema C-Dur, d-moll und so weiter abläuft. Wir singen über Liebe, Freundschaft und so Zeug, aber ich denke so etwas „Einfaches“ hat eben schon lange keiner mehr gemacht! Viele Plattenfirmen überdenken alles tausendmal und entscheiden über Dinge wie Haarschnitte und Eyeliner. Wir denken über solchen Kram allerdings nicht nach. Wir gehen einfach auf die Bühne und machen wozu wir Lust haben! Wir würden sogar als Support für Tokio Hotel auftreten oder Interviews mit der BRAVO machen, auch wenn man sagt, dass wir das als Rockband nicht machen sollten. Uns ist das aber ziemlich egal. Ich denke unsere Produzenten machen einen guten Job, was die Qualität unserer Musik angeht und daher ist unser Publikum eben zwischen 5 und 65 Jahre alt und besteht nicht nur aus16-jährigen Mädels, die zweimal am Tag masturbieren und sich die Haare rot färben. Ich meine, schau uns doch an, wir sehen nicht wie Teenie-Idole aus….

Naja, ich finde schon, dass Ihr ein dezentes Surfer-Image ausstrahlt…

Samu: Uuh, echt? Kann ich das bitte schriftlich haben? (lacht) Nein, es gab genug Plattenfirmen, die so was mit uns vorhatten. Die sagten so Sachen wie „Ihr zieht alle weiße Klamotten an….und Du bekommst blaue Haare! Dir setzen wir ein lustiges Hütchen auf und Du….Du kriegst ne zweite Nase ins Gesicht!“ einfach nur um uns von den andern Bands zu unterscheiden. Aber so etwas würden wir nie mitmachen! Schau mich an, ich trage ein langweiliges Stuttgart-Shirt!

Vorsicht junger Mann, das ist immerhin meine Heimatstadt!

Samu….äh….. ja!! Großartig! Tolle Stadt! Die machen die besten Autos der Welt!! …wie war die Frage? (grinst)

Wir machen einfach mit der nächsten weiter. Momentan sind ja sehr viele Bands aus Schweden und Finnland extrem erfolgreich in Europa. Denkt Ihr, es gibt so was, wie einen Skandinavien-Bonus und hofft Ihr, dass der auch bei Euch funktionieren wird?

Samu: Nein, ich glaube nicht wirklich, dass es so etwas gibt. Es ist gut, dass die anderen Bands wie HIM, The Rasmus, Mando Diao and The Hives Europa gezeigt haben, dass es gute Musik in Skandinavien gibt! Aber jede Band in Finnland hat einen Vertrag mit jemandem in Deutschland, weil es hier einfach einen guten und glaubwürdigen Musikmarkt gibt! Wenn Du es in Deutschland schaffst, kannst Du es überall schaffen! Und wenn Du nur ein Mittelklasse-Musiker bist, kannst Du Dir hier trotzdem ein schönes Leben machen!

Wie würdet Ihr Eure Musik denn selbst beschreiben und warum sollte man sich die neue Platte anhören?

Samu: Es ist ROCK….pop. Also der Rock muss echt mit Großbuchstaben geschrieben werden! Unsere Musik ist geradeaus, stark, ab nach vorn, energisch, hoffnungsvoll! Die Melodien sind sehr eingängig und die Texte zugänglich für jedermann, wir wollen ja niemanden ausschließen. Wir singen nicht darüber, wie George Bush in Schweden einmarschiert oder dass Deutschland endlich wiedervereinigt ist, sondern über ganz normale Dinge, die im normalen Leben wirklich so geschehen! Wir haben langsame Stücke drauf, aber eben auch starke Gitarren und heftige Drums. Man sollte sich das Album anhören weil…..na weil ich das eben sage!! (lacht)

Eure erste Single in Finnland war, ich hoffe, dass das richtig ist, „All beacuse of you“…

Samu: „NEIN!!!

Nein?

Samu: Doch, Du hast natürlich Recht…

Puuh, Glück gehabt…..und danach kam „Romeo“ raus. Die beiden waren ja sehr erfolgreich, warum habt Ihr für Deutschland „Fairytale gone bad“ gewählt?

Samu: Sie waren erfolgreich, das stimmt, aber eigentlich waren sie auch nicht mega-erfolgreich….es war mehr so der Anfang von allem…. Janne: sie haben sozusagen nur das Eis gebrochen Samu: Ja, so kann man sagen. „Fairytale gone bad“ dagegen wird in Finnland schon in Endlosschleife gespielt. Jedenfalls war es 13 Wochen auf Platz 1 einer Hitparade der meistgespielten Songs aller Radiosender! Ich glaube, inzwischen lief er sogar öfter als Lordi! Und ich mein, der is ja echt ne coole Sau, mit coolem Outfit und so…. Aber in dem Fall haben wir der EMI freie Hand gelassen und die kennen den deutschen Markt ja besser als wir. Und wie es aussieht, haben sie mit Fairytale gone bad“ die richtige Wahl getroffen! Ist ja auch alles drin! Der poppige Anfang, das rockige Ende….ich denke, mit diesem Song lernen uns die Deutschen schon ganz gut kennen. Janne: Außerdem ist es auch ganz schön verschiedene Singles mit verschiedenen Videos in den verschiedenen Ländern zu haben. Dann ist der Song im einen Land neu, wenn in der Heimat schon wieder eine neue Single startet.

Ok, und was wird die nächste Single für Deutschland sein?

Samu: Das können wir Dir auf keinen Fall verraten!

Ich denke es ist „Forever yours“…..

Samu: Scheisse ja, Du hast schon wieder recht….hierfür haben wir das Video in Barcelona gedreht…..uuuuh mit Collien Fernandes! Sie spielt meine Freundin und wir trennen uns….weil ich zuviel wollte….vor allem nach der Bettszene!! Haha! Nein, quatsch, man hätte mir natürlich mindestens 25 Milliarden Dollar zahlen müssen, damit ich mit ihr ins Bett gehe, daher ist im Video jetzt ein Bodydouble zu sehen. Wir mussten dafür allerdings einen großen, finnischen Typen ohne Arsch finden. Fanden aber nur einen passenden Typen in Polen und der hat dann den Job bekommen! (grosses Rundum-Gelächter)

Warum habt Ihr das Album eigentlich „On the way to wonderland“ genannt?

Samu: „Wonderland“ ist ein sehr alter Song von uns und beschreibt eigentlich die komplette Reise, die wir alle zusammen durch „das Wunderland“ gemacht haben, was auch immer in diesem Fall mit „Wunderland“ übersetzt werden will. Für uns ist es das hier! Das wir hier bei „the dome“ sind, mit Dir hier sitzen und ein Interview machen, morgen wieder auf einer anderen Bühne in Hannover oder wo auch immer stehen. Deswegen haben wir das komplette Album so genannt, weil alles drinsteckt, was wir mögen und alle einschließt, die uns dabei unterstützen.

Im Sommer hattet Ihr ja Euren ersten Deutschland-Gig in Köln. Was war das für ein Gefühl für Euch?

Sami: Grooooßartig!!! Samu: Ja, das war es wirklich! Wenn wir in Finnland Konzerte geben, sind sie zur Zeit so gut wie alle ausverkauft. Aber hier waren wir extrem nervös. Unsere Single war ja gerade mal eine Woche im Radio und plötzlich waren all diese Kameras vom WDR und dem Rockpalast da. Wir dachten, wenn überhaupt jemand kommt, dann vielleicht 4 Jungs und 6 Mädchen und die auch nur, weil sie eben keine Freunde haben oder so. Aber 45 Minuten vor dem Gig haben wir eine Nachricht von Julia (EMI) bekommen, dass das Konzert ausverkauft ist! Das war natürlich der Hammer für uns und das deutsche Publikum geht mehr aus sich raus, als die Leute in Skandinavien, die haben uns echt toll empfangen!

Wie war Euer Gig in Berlin mit Madsen und Disco Ensemble? Kennt Ihr die Jungs? Sind ja auch aus Finnland….

Alle: Der Auftritt war richtig, richtig toll! Samu: Ja, die Jungs sind auch toll. Wir kannten Sie vorher auch nicht, die sind ja schon seit einem Jahr oder so auf Tour, da kann man sie in Finnland ja gar nicht antreffen. Die machen ja auch mehr so Underground und Hardcore Zeug. Die sind schon cool, aber im Vergleich zu uns natürlich ganz anders unterwegs. Die haben diese scharfen, schwarzen, engen Jeans an und wir sehen dagegen eher wie halbschwule Clowns aus (alle lachen)

Samu, Dein Vater ist ja ursprünglich aus Deutschland. Verbindest Du irgend etwas Besonderes mit Deutschland?

Samu: Richtig, mein Papa stammt von hier, ist aber mit seiner Familie nach Finnland gezogen, als er noch sehr jung war. Ich habe zwar ein paar Verwandte hier in Hannover, Köln und Berlin, aber ich habe sie nie besucht. Sie sind mal nach Finnland gekommen, als ich noch sehr klein war, das hat sich dann aber auch irgendwie verlaufen. Wahrscheinlich hatte sich mein Vater schon zu sehr in einen typischen Finnen verwandelt….

Wie verhält sich denn der typische Finne?

Samu: Wenn’s nix zu sagen gibt, sagt er einfach nix.

In welcher Stadt (weltweit) würdet ihr am liebsten mal ein Konzert geben und mit welcher Band zusammen? Jeder von Euch bitte…

(alle grübeln und nuscheln vor sich hin) Samu: Haha!!! Hat da gerade jemand Kamerun gesagt? Tolle Stadt!! Ok Sami, Du zuerst! Sami: Los Angeles, mit den Foo Fighters! Samu: Cool….Raul, Du bist dran! Aber bitte ehrlich, ja ?! Raul: New York, mit öööh…………..den Backstreet Boys Samu: Ach du scheiße, das war aber sehr ehrlich…. Janne: mir ist das ziemlich egal ob Berlin, London, Los Angeles. Hauptsache nen Auftritt mit irgendeiner Rockband wie Foo Fighters oder Nickelback oder so Samu: Mir ist eigentlich auch ziemlich egal wo, aber ich glaube Tokio würde ich schon gern mal sehen. Da schießen die Leute ja angeblich direkt Feuerwerke aus dem Publikum raus! Völlig verrückt….

Und mit welcher Band?

Achso ja….hm…am liebsten mit „Klaus guckmal und die Gutgemacht!“ (alle lachen)

Bitte mit wem?????

Samu: Na, „Klaus guckmal und die Gutgemacht“! Das ist ne extrem erfolgreiche Schlager-Band in Finnland! Die machen so Riverboat-Zeugs…

Wirklich???

Samu: Nein….(die anderen gröhlen immer noch) die gibt’s natürlich nicht. Wir haben uns selbst so vorgestellt, als wir in Berlin aufgetreten sind….dummerweise haben uns das wohl einige geglaubt und die denken jetzt echt, dass wir so heißen… Janne: Ja das war echt ne ganz großartige Werbung für uns! Samu: Zurück zum Thema. Ich würde gerne mal einen Gig mit Bon Jovi spielen. Obwohl, der Typ ist ja schon ziemlich klein, da müssten wir ihm ein paar Telefonbücher hinlegen, dass wir uns umarmen können, wenn wir zusammen „Always“ trällern. Oder noch besser! Wir stellen einfach zwei Barhocker nebeneinander! Jungs, Ihr müsst ihm dann halt hoch helfen! Mensch stell Dir das mal vor, wie er da sitzt mit seinen baumelnden Beinchen und seinem riesigen Cowboyhut…“waaaaaaaanted - dead or alive“ Haha, das wär ein Spass! Nein ehrlich, die letzten 2 oder 3 Alben waren echt schlecht. Ok, „It’s my life“ war ein netter Popsong, aber eben auch nicht wirklich Bon Jovi. New Jersey war eben richtig geil, ich liebe diese Songs wie „Stick to your guns“.

Heute Abend spielen bei „the dome“ ja sehr viele Künstler, die musikalisch in eine völlig andere Richtung gehen wie Ihr. Kennt Ihr deren Musik und was haltet Ihr davon?

Samu: Naja, wir kennen LaFee, die ist beim selben Plattenlabel wie wir. Und Scooter, obwohl, ich glaub der moderiert heute nur….hm…achja und die Killerpilze!! Wie findet Du die denn?

Oje frag mich das lieber nicht….gut okay, immerhin spielen sie eigene Instrumente, das ist ja schon mal was! Aber lassen wir sie besser noch etwas wachsen….

Samu: Ja gut, ich kann jetzt auch nicht behaupten, dass ich bei denen ausflippe. Aber letztendlich will man doch nur einfach das Publikum erreichen und wenn man tourt lernen einen die Leute eben schneller kennen. Schau, die Konzerte, die wir nächstes Jahr im Februar geben, sind schon beinahe ausverkauft und das ist doch großartig! Die Leute lernen uns mit „the dome“ kennen, aber ob sie bei uns bleiben, entscheiden sie ja nach unserem Auftritt, egal wer noch neben uns auftritt.

Warum habt Ihr die Band eigentlich „Sunrise Avenue“ genannt?

Samu: Naja ich hatte da so ein Akustik-Gitarrenduett mit nem Kerl gespielt und uns gefiel die Idee irgendwie. Hat so was Positives und ausserdem gibt’s in Finnland ja kaum Sonnnaufgänge. Zuerst hießen wir also nur Sunrise. Dummerweise gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits 11 andere Bands in Finnland, die so hießen, also mussten wir noch etwas anhängen. Wir haben über die verschiedenen Möglichkeiten nachgedacht, allerdings ist die Entscheidung dann letztendlich auf „Sunrise Avenue“ gefallen, weil die Internet-Domain noch frei war….das ist also die ganze romantische Story unseres Bandnamens. Es ist aber auch extrem schwer, eine Namen zu finden! Da isses sogar leichter mit Janne ein Kind zu kriegen! (lacht) Du musst Dich ja evtl. jahrelang mit diesem Namen identifizieren können! Stell Dir mal vor Du nennst Dich „El Masturbador“, wie klingt das denn? „Ey Leute! El Masturbador haben ne neue Single draußen!“ oder „Juchu, lasst uns heut Abend zu nem Konzert von „El Masturbador“ gehen“ Das ist nach 11 Jahren dann evtl. echt scheiße für Dich als Bandmitglied!

Ok, Jungs, dann will ich Euch mal nicht weiter aufhalten, Ihr müsst ja bald auf die Bühne! Wie viele Songs werdet Ihr denn spielen?

Samu: nur einen…

Einen???

Samu: naja, ist halt „the dome“, wir hatten auch zumindest auf 2 gehofft, aber so ist das eben.

Na dann wünsch ich Euch viel Glück für die Zukunft und vielen Dank, dass Ihr Euch so viel Zeit genommen habt!

Samu: Nein, wir danken Dir! Das war großartig! Vielen Dank!

Nach vielem Händeschütteln und Photos für’s Familienalbum, lassen mich die Jungens dann doch tatsächlich wieder aus ihren Fängen. Sympathisch sind sie, das muss man Ihnen lassen! Und auch wenn sie musikalisch eine poppigere Ecke einschlagen, als wir das hier bei vainstream-music gewöhnt sind, muss man den Jungs aus dem hohen Norden nach Prüfung des Albums eines zugestehen: Egal, ob man sie mag oder nicht! Das mit dem Ohrwurm, der sich extrem standhaft in den Gehörgang setzt, haben sie verdammt noch mal drauf!

Spiel und Spass auf Knax!

Ihren Top 3-Hit “Fairytale Gone Bad” kennt jeder aus dem Radio, denn er läuft seit Monaten täglich auf allen Stationen.
Vor ihrem Auftritt bei THE DOME 41 am 2. März 2007 standen uns
die fünf Jungs von Sunrise Avenue Rede und Antwort. Hier erfahrt
ihr unter anderem, wie sie als Kinder mit dem Musikmachen angefangen haben.
In ihrer Heimat Finnland sind Samu (30), Janne (30), Raul (31), Jukka (24) und Sami (27) seit letztem Sommer echte Stars, stürmten bereits mit mehreren Singles
die Charts und räumen reihenweise Preise für ihr erstes Album „On
The Way To Wonderland“ ab. In Deutschland haben sie sich auch schon eine große Fangemeinde erobert. Der Weg führt steil aufwärts und wenn ihr das Interview gelesen habt, wisst ihr, dass die Jungs nicht nur gute Musik machen, sondern auch jede Menge Humor haben.

Mit welchem Instrument habt ihr eigentlich angefangen, Musik zu machen? Kinder in Deutschland müssen meistens als erstes Flöte spielen lernen ...
Janne: Das ist in Finnland auch so! Das lernt man in der Schule.
Samu: Was?! Ach so, stimmt ja ... jetzt erinnere ich mich auch wieder ... in der 6. Klasse haben wir mal „Morning Has Broken“ vorspielen müssen (singt das Lied an) … das klang furchtbar ... das würde ich ja heute gern mal hören! (lacht) Wir waren 30 Jungs und Mädchen ... und der Junge, der neben mir stand, der konnte die Töne nicht voneinander unterscheiden. Er wusste nur, wie viele Finger man für jede Note auf die Löcher der Flöte drücken musste ...
Jukka: Hattet ihr Publikum?
Samu: Ja, unsere Eltern. Die haben tapfer gelächelt ... (grinst)
Raul: Naja, besser als 30 Geigen ...
Jukka: ... oder Trompeten! (imitiert schiefes Gefiedel und Getröte)
Sami: Bei mir war’s das gleiche mit der Flöte.
Raul: Ich habe als erstes Geigespielen gelernt.
Jukka: Ich habe mit Klavier angefangen. Und ich hab auch
Schlagzeug gespielt, aber mehr so mit Küchenutensilien.
Janne: Und ich glaube, jeder von uns stand früher mit dem Tennisschläger vorm Spiegel und hat so getan, als würde er Gitarre spielen.
Jukka: Ich hatte eine Gitarre, aber da habe ich die Saiten abgemacht und die Töne dazu gesungen (singt)! ... Das sollten wir vielleicht auch heute noch so machen! Ich schneide für den Auftritt nachher dann mal die Saiten ab! (lacht)

Das ist in Finnland auch so! Das lernt man in der Schule.Was?! Ach so, stimmt ja ... jetzt erinnere ich mich auch wieder ... in der 6. Klasse haben wir mal „Morning Has Broken“ vorspielen müssen (singt das Lied an) … das klang furchtbar ... das würde ich ja heute gern mal hören! (lacht) Wir waren 30 Jungs und Mädchen ... und der Junge, der neben mir stand, der konnte die Töne nicht voneinander unterscheiden. Er wusste nur, wie viele Finger man für jede Note auf die Löcher der Flöte drücken musste ... Hattet ihr Publikum? Ja, unsere Eltern. Die haben tapfer gelächelt ... (grinst) Naja, besser als 30 Geigen ... ... oder Trompeten! (imitiert schiefes Gefiedel und Getröte) Bei mir war’s das gleiche mit der Flöte. Ich habe als erstes Geigespielen gelernt. Ich habe mit Klavier angefangen. Und ich hab auch Schlagzeug gespielt, aber mehr so mit Küchenutensilien. Und ich glaube, jeder von uns stand früher mit dem Tennisschläger vorm Spiegel und hat so getan, als würde er Gitarre spielen.Ich hatte eine Gitarre, aber da habe ich die Saiten abgemacht und die Töne dazu gesungen (singt)! ... Das sollten wir vielleicht auch heute noch so machen! Ich schneide für den Auftritt nachher dann mal die Saiten ab! (lacht)

Wisst ihr noch, wann ihr euch vorgenommen habt, die Musik zum Beruf zu machen?
Alle durcheinander: Gestern! - Vor zwei Wochen! (lachen)
Samu: Eigentlich gar nie ... ich hatte nur immer den Traum, ganz viel Musik zu machen und es dabei zu etwas zu bringen. Ich wollte auf die Bühne gehen und vor einem großen Publikum spielen. Ehrlich gesagt komme ich mir auch jetzt nicht wie ein Profi vor, wenn ich mich singen oder spielen höre ...
Jukka (lacht)
Samu (grinst): Da würde ich jetzt an deiner Stelle lieber nicht lachen! Wir hangeln uns halt durch die Songs und alle denken, wir seien total gut ... (lacht).
Jukka: Ich war damit schon früh dran; mit fünf wollte ich schon Jazzkomponist werden und bin dann auch an die Musikakademie gegangen.

Alle durcheinander: Gestern! - Vor zwei Wochen! (lachen)Eigentlich gar nie ... ich hatte nur immer den Traum, ganz viel Musik zu machen und es dabei zu etwas zu bringen. Ich wollte auf die Bühne gehen und vor einem großen Publikum spielen. Ehrlich gesagt komme ich mir auch jetzt nicht wie ein Profi vor, wenn ich mich singen oder spielen höre ... (lacht) (grinst): Da würde ich jetzt an deiner Stelle lieber nicht lachen! Wir hangeln uns halt durch die Songs und alle denken, wir seien total gut ... (lacht). Ich war damit schon früh dran; mit fünf wollte ich schon Jazzkomponist werden und bin dann auch an die Musikakademie gegangen.

Raul: Bei mir war’s wie bei Samu. Ich hatte auch schon lange Zeit Musik gemacht, aber nicht daran gedacht, von Beruf Musiker zu werden. Rockmusik ist ja schon auch noch mal was anderes.
Samu: Die Frage ist ja, wann ist man ein Profimusiker? Wenn man das Gefühl hat, man geht zur Arbeit, wenn man Musik macht?
Vielleicht wenn man seinen Lebensunterhalt damit verdient?
Raul: Ja, schon. Aber wenn mir jemand einen Stapel Noten hinlegt
und ich soll das spielen ... hm ...
Samu: Ja, wenn man Geld damit verdient, dann vielleicht schon. Aber ich wollte wirklich nie ein Profimusiker werden. Oder nein, schreib lieber: „Er wollte schon immer ein Rockstar sein“ – das klingt besser! (lacht)
Jukka: Aber du hast ja auch schon früh angefangen, Gigs zu spielen, Sami ... Ich habe so mit 14 begonnen ...
Sami: Ja, ich auch, da habe ich mit meinem Onkel zusammen gespielt, so „Humppa-Musik“ (zur Erklärung: das ist eine Art finnische Volksmusik)...
Jukka (auf Deutsch): ... Schlager!!! ... (lacht)
Sami: ... meine Eltern haben mich in keiner Band spielen lassen, weil sie wollten, dass ich mich auf die Schule konzentriere.
Janne: Bei mir war das ähnlich. Und ich war vielleicht so 10 Jahre alt, als ich die ersten Bon Jovi- und Kiss-Videos gesehen habe und ich glaube, ich war 11 oder 12 als ich bei meinem ersten Guns’n’Roses-Konzert in Helsinki war, das war toll.

Bei mir war’s wie bei Samu. Ich hatte auch schon lange Zeit Musik gemacht, aber nicht daran gedacht, von Beruf Musiker zu werden. Rockmusik ist ja schon auch noch mal was anderes.Die Frage ist ja, wann ist man ein Profimusiker? Wenn man das Gefühl hat, man geht zur Arbeit, wenn man Musik macht? Ja, schon. Aber wenn mir jemand einen Stapel Noten hinlegt und ich soll das spielen ... hm ... Ja, wenn man Geld damit verdient, dann vielleicht schon. Aber ich wollte wirklich nie ein Profimusiker werden. Oder nein, schreib lieber: „Er wollte schon immer ein Rockstar sein“ – das klingt besser! (lacht) Aber du hast ja auch schon früh angefangen, Gigs zu spielen, Sami ... Ich habe so mit 14 begonnen ...Ja, ich auch, da habe ich mit meinem Onkel zusammen gespielt, so „Humppa-Musik“ (zur Erklärung: das ist eine Art finnische Volksmusik)... (auf Deutsch): ... Schlager!!! ... (lacht) ... meine Eltern haben mich in keiner Band spielen lassen, weil sie wollten, dass ich mich auf die Schule konzentriere. Bei mir war das ähnlich. Und ich war vielleicht so 10 Jahre alt, als ich die ersten Bon Jovi- und Kiss-Videos gesehen habe und ich glaube, ich war 11 oder 12 als ich bei meinem ersten Guns’n’Roses-Konzert in Helsinki war, das war toll. Samu (blättert im KNAX-Heft und liest auf Deutsch vor): „Komm schon, ich bin ein Superstürmer!“ Was ist denn ein „Superstürmer“? Ich kenne nur Christina Stürmer ... (lacht)
Wie habt ihr euch bei Laune gehalten in der Zeit, in der ihr noch keinen Erfolg in den Charts hattet?
Jukka: Das war gar kein Problem!
Janne: Man braucht sich nicht zu dem
motivieren, was man sowieso am liebsten macht.
Jukka: Man macht es einfach. Man spielt zu Hause oder anderswo Gitarre und genießt es und das ändert sich auch nicht, egal ob man ein Rockstar ist oder nicht.
Raul: Das größere Problem war eher, sich für den Alltagsjob zu motivieren!
Samu: Genau - wie bringt man sich dazu, in die Fabrik zu gehen! Vielleicht so: „Ich will der Star der Fabrik werden“ oder so. (lacht)
Raul: Das war jedes Mal so cool, wieder auf einer Bühne zu stehen!
Jukka: Ja, wir hatten dann alle paar Wochen einen Auftritt und haben gemerkt, wie wir uns entwickeln. Das ist wirklich motivierend, wenn man sieht, wie es immer weitergeht.
Samu: Aber ich glaube, der wichtigste Grund war, dass unser Publi-
kum mit uns gewachsen ist und uns begleitet hat. Wir haben alle vier oder fünf Wochen einen Auftritt gehabt, am Anfang vor 11 Leuten, dann vor 29, 150, dann 200 ... die sind uns überallhin gefolgt. Und das war wirklich toll und bereichernd, auch wenn wir damals noch kein Geld damit verdient haben.
Was für ein Gefühl ist es heute, wenn ihr auf die Bühne geht?
Janne:
Das ist so eine besondere Art von Aufregung, ein bisschen
wie Schmetterlinge im Bauch, aber auf eine angenehme Art.
Jukka: Und wir hoffen, das bleibt für den Rest unseres Lebens so! Wenn das nicht mehr so ist, macht es keinen Spaß mehr und dann sollte man sich besser einen anderen Beruf suchen!
In diesem Sinne: Weiterhin Schmetterlinge im Bauch und ganz viel Erfolg!



 

JANNE 2.) How did you get in Contact with the members of your crew? Did you know them before they became Members of the crew?
- The Crew has been growing along the way. You don't really need (read: can afford) a big crew when you are starting your journey, but as the going gets tougher you really need a crew that you can rely on. First we had only Mikko S. (F.O.H.) and MP (monitors) but then we needed someone to assist us with the backline stuff. Karri came along. The newest member is Aki who's doing the lights. And Mättö has been driving our buss for a while, so big hand for him too.

SAMU 3.) How many messages you get averaged every day on MySpace? And which criteria you have to read and answer them?
- It is a lot now. When the album was released in Europe, I answered every single email, myspace stuff and letter, but now, unfortunately it's impossible. On the last tour in Germany we sat a whole afternoon with all the guys writing letters back to all the letters, gifts and cards we had gotten but even then there was not enough time. We really appreciate every single greeting we get and we try our best to find the time to answer as many as possible.

SAMU 4.) Can you imagine to leave Finland eventually and emigrate? If yes, which Country you would choose?
- I have seriously planned moving away from Finland for quite some time now. I love my home country but especially the taxing system of musicians is pretty unfair , I pay 60% taxes at the moment, and therefore I'd rather live somewhere else. They say Spain is really good in that point of view but I also could see myself living in Germany. I have fallen in love with the country during the last 12 months. If it's Spain, it's Barcelona. And in Germany I'd most probably live in Köln or Hamburg.

JUKKA 5.) What is the best Song ever been written? And why is this one the best Song ever been written for you?
It is really impossible to answer that. There is more than 200 very highly important songs for me..
JUKKA 6.) What was the best thing ever happen to you?
Can't say.. Propably entering your country


RAUL 7.) If you have some spare time. What are you doing in this time?
- Whenever I have free time, whether it is on tour or at home, I try to go to gym or jogging, or call a friend and go play badminton or just relax ANNE 1.) Do you think that it will be harder for you to stay in touch with your fans, when you will have more and more success?
- Yes and no. We used to go back to the clubs after show and hang out with the fans, but nowadays it's basicly impossible because there is usually so many people there. In the other hand you meet a lot more people outside the shows. Everywhere we go someone seems to recognize us so in that way it's now easier. People are usually really nice to us so it's pretty fun.

 




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